Gastbeitrag - Mona: Styling für ein Fotoshooting

Samstag, 3. Dezember 2016 | 0 Kommentare

Die liebe Lea durfte ich im Juli diesen Jahres persönlich bei einem Shooting-Treffen in Oldenburg kennenlernen und sie hat tolle Fotos von mir gemacht <3. Normalerweise stehe ich in meiner Wahlheimat Hamburg aber hinter der Kamera und bin daneben als Visagistin tätig, daher dachte ich, dass ich Leas weiblichen Followern ein paar Styling-Tipps & Tricks mit auf den Weg gebe:

Es ist ratsam, für ein Fotoshooting auch ein trägerloses Top inkl. trägerlosen BH dabei zu haben, da man so lange Haare z.B. schön über die nackten Schultern fallen lassen kann, was sehr romantisch, weich und feminin aussieht. Auch ein schönes Collier oder anderes Schmuckstück kann so wunderbar in Szene gesetzt werden, ohne dass die Kleidung davon ablenken würde. Und natürlich kommt so auch dein Gesicht inkl. Beauty-Make-up besonders gut zur Geltung <3.

Als Vorbereitung für ein Fotoshooting ist meine Empfehlung an dich, dir deine Haare das letzte Mal einen Abend vorher zu waschen (ohne Conditioner), damit die Haare am Tag des Shootings schön griffig sind und somit das Hairstyling erleichtern.
Wenn eine Visagistin dabei ist, ist es das Beste, ungeschminkt und eingecremt zu erscheinen. Hilfreich ist auch, wenn du auf eine gute Pflege deines Gesicht und Dekolletés Wert legst. Eine schön gepflegte Haut ist die beste Basis für ein gelungenes Make-up. Das Gleiche gilt für schön gepflegte Haare <3.


Wenn du dich selber um das Styling kümmerst, gebe ich dir hier ein Beispiel für einen meiner Lieblingslooks, den ich hier an Model - NADJAS PAGE - gezaubert habe. Mit dem Lockenstab habe ich zuerst weiche Wellen in ihre Haare gesetzt, die ich noch im warmen Zustand an ihrem Kopf fixiert habe, um diese auskühlen zu lassen. Wenn bei dir Locken schlecht halten, ist ein weiterer Tipp, die fixierten Haare erst kurz vor dem Fotoshooting zu lösen und die Haare dann nach Bedarf nur noch mit den Fingern durchzukämmen. Ich würde die Haare zuerst machen, damit dein Make- up ganz frisch ist, wenn du mit allem fertig bist.

Zum Make-up Look: Eine ebene Basis wird mit passender Foundation und Concealer geschaffen. Dabei sollte der Concealer ca. zwei Töne heller als dein normaler Ton sein. Hierbei nicht den Hals und die Ohren vergessen. Im Anschluss wird alles mit transparentem Puder fixiert, um die Farbe nicht zu verfälschen, außer du möchtest den Ton nachträglich noch dunkler machen, dabei könnte ein farbiger Puder helfen.


Im Anschluss werden die Augenbrauen in einem passenden Ton (vorzugsweise ohne Rotpigmente, außer bei roten Haaren natürlich) aufgefüllt und in Form gebürstet. Bei buschigen Augenbrauen hilft ein transparentes Augengel, um die Augenbrauen in Form zu halten.

Nun zum Augenmake-up: Hier ist die Augenform entscheidend für den finalen Look. Die meisten Frauen in Deutschland haben eher eng stehende, kleinere Augen, oft in Verbindung mit Schlupflidern (mal mehr, mal weniger ausgeprägt). In meinem Beispiel wurde das bewegliche Lid mit einem mittleren Kupferton vorbereitet und im Anschluss mit einem Highlight in der Mitte des Lids und im inneren Augenwinkel versehen. Das äußere „V“ habe ich mit einem dunkleren Braunton betont, um die Augen größer, offener und weiter auseinander erscheinen zu lassen. Wenn ihr selber Schlupflidern habt, setzt ihr dieses dunklere V über das Schlupflid, damit das Auge größer erscheint, ansonsten direkt in die Lidfalte. Es gibt viele YouTube-Tutorials zu diesem Thema. 


Ich habe geschrieben, dass die Augen damit weiter auseinander liegend erscheinen - wenn dies im Vorfeld bereits der Fall ist, würde man die äußere Lidfalte nicht auch noch extra betonen, sondern ggf. mit dunkler Farbe am inneren Augenwinkel arbeiten. Es kommt allerdings seltener vor ;-). 
Die verwendeten Farben sollten untereinander harmonieren, aber grundsätzlich sind euch da keine Grenzen gesetzt. Zum Schluss, nachdem alles mit einem neuen, sauberen Pinsel verblendet worden ist, könnt ihr euren Look noch mit einem Eyeliner oder Kajal eurer Wahl abrunden. Einen wasserfesten Kajal könnt ihr ebenfalls in der obere Wasserlinie, um den Wimpernkranz noch weiter zu verdichten, um die Wimpern voller erscheinen zu lassen. Wenn ihr euch falsche Wimpern klebt, macht diese Schritte zuerst, und geht im Anschluss erneut vorsichtig über den Wimpernrand mit dem Kajal oder Eyeliner eurer Wahl. In jedem Fall tuscht ihr dann noch einmal die Wimpern mit Mascara, um den Blick zu öffnen und die Wimpern voller erscheinen zu lassen. Bei künstlichen Wimpern dient es dazu, dass sich natürliche und falsche Wimpern besser verbinden. Wie man künstliche Wimpern klebt, könnt ihr auch in zahlreichen YouTube-Videos lernen.

Nun mache ich mit Rouge & Contouring nach Bedarf weiter. Bei einem Outdoor-Fotoshooting würde ich empfehlen, euch so stark zu schminken, wie bei einem Abendmake-up, um feiern zu gehen, damit es auf Fotos gut aussieht, allerdings braucht man es nicht zu übertreiben, wie bei einem Studio-Shooting mit falschem Licht. Meine Models konnten sich bisher auch bei Tageslicht immer noch gut in öffentlichen Verkehrsmitteln sehen lassen ;-).


Ganz zum Schluss schminke ich die Lippen, damit die Models vorher noch nach Bedarf trinken und essen können, wie es ihnen gefällt. Vor Ort empfehle ich, auch immer Lippenstift und Lipgloss mit dabei zu haben, um aufzufrischen. Auch Blotting paper und Puder zum Abtupfen der glänzenden Stellen kann ich wärmstens empfehlen, vor allem im Sommer!

Ich hoffe, dass euch meine Tipps weitergeholfen haben und ihr vielleicht noch etwas Neues lernen konntet :-) - Fragen beantworte ich gerne in den Kommentaren!
Übrigens läuft gerade auch noch mein 1.000-Follower-Gewinnspiel, bei dem ihr u.A. 20 % Rabatt auf ein Shooting bei der lieben Lea gewinnen könnt, also freue ich mich sehr über eure zahlreiche Teilnahme <3  Schaut mal hier vorbei, wenn ihr mitmachen wollt: >KLICK<

0 liebe Kommentare ♥

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...