Workshop bei Nina Schnitzenbaumer Fotografie

Donnerstag, 7. Januar 2016 | 9 Kommentare


Wie einige von Euch sicher auf meiner >Facebookseite<  mitbekommen haben, war ich Ende November auf einem Workshop bei Nina Schnitzenbaumer in der Nähe von Münster. Ich tippe mal, so ziemlich jeder kennt Nina und ihre Fotografien, falls nicht, solltet ihr das ganz schnell ändern! :) 
Viele von Euch hatten sich einen Beitrag über den Workshop gewünscht, also voilà,  hier ist er! :) 

Ein Workshop in einer kleinen Gruppe und gemütlicher Umgebung

Der Workshop von Nina fand an einem Sonntag Ende November in der Nähe von Münster, bei Einblick Fotografie aus Münster statt. Wir waren in einem super gemütlichen Bauernkotten und haben da auch geshootet, allein die Location war also den Workshop definitiv wert. Wir waren an dem Tag -soweit ich mich erinnere- 6 Teilnehmerinnen und eine reine Mädelsrunde. Nina, Lisa (Ninas Praktikantin), Shari (unser Model) und die Mädels von Einblick waren alle total nett und es wurde ganz viel gelacht. 

Sinnliche Portraitfotografie

Das Thema des Workshops war sinnliche Portraitfotografie, und es ging dabei hauptsächlich um Indooraufnahmen, was ich super spannend fand. Ich fotografiere ja sonst (fast) ausschließlich Outdoor und wollte bei Indoorfotografie gerne noch einiges dazu lernen. Gestartet haben wir den Workshop mit einem kleinen Brainstorming zum Begriff "sinnlich". Da hat man erst einmal gemerkt, wie unterschiedlich die Assoziationen mit dem Begriff sind. Letztlich haben wir festgehalten, dass sinnliche Fotos eher mit gedeckteren Farben, auch mal mit mehr Schatten und weniger hellem Licht entstehen. 

Von der Theorie zur Praxis

Den Aufbau vom Workshop fand ich sehr gut. Wir sind mit einem Theorieteil gestartet, in dem Nina uns ganz ausführlich erklärt hat, was für sie sinnliche Fotografie ist, worauf sie beim Model achtet, wie sie mit den Models kommuniziert, wie sie das Licht haben möchte, und und und. Ich fand es toll und erstaunlich, wie viele klitzekleine Details letztlich das Foto ausmachen - wie zum  Beispiel die Richtung, in die die Nase des Models zeigt. Nina hat hier wirklich einen ganz detaillierten Einblick in ihre Arbeitsweise gegeben und uns auch jede Frage beantwortet. Das fand ich super! Am Schluss des Theorieparts waren wir alle total voll von Informationen und neugierig, das Gelernte umzusetzen. 
Nach einer kleinen Mittagspause im Restaurant nebenan ging es dann auch ans Fotografieren. Wir haben zwei Sets fotografiert. Das erste Set wurde von Nina vorbereitet, um uns anhand dessen zu zeigen, wie sie vorgeht. Schließlich durfte da dann jeder von uns fotografieren und Nina hat zugeschaut, ob wir ihre Tipps und Richtlinien auch umsetzen. Das interessante war für mich, dass das Model in diesem Fall gar nicht so viel Spielraum zum Bewegen hat. Fast jeder Punkt im Gesicht muss in eine bestimmte Richtung gerichtet sein, damit die entsprechenden Bilder entstehen. Nina erzielt die verschiedenen Bilder dann hauptsächlich dadurch, dass sie sich um das Model herum bewegt. 
Nach dem ersten Set sollten wir dann in Zweierteams ein eigenes Set mit Shari ausprobieren. Auch das war super spannend, denn nachher geht es ja darum, auch selbst Sets bei sich zuhause zu entwickeln - eben ohne Hilfe von Nina. Toll fand ich, dass man kein Studio braucht, um super Bilder hinzubekommen, sondern dass die Bilder quasi bei jedem von uns Zuhause nachgemacht werden könnten. 

Bildbearbeitung

Nachdem jeder von uns einige schöne Fotos bei sich auf der Kamera hatte, ging es schließlich an die Bildbearbeitung. Hier hat Nina uns super ausführlich ihren kompletten Workflow gezeigt. Angefangen von der (Haut-)Retusche bis hin zu den Tipps und Tricks, mit denen sie ihren Bildern den bekannten "Nina-Look" gibt. Ich konnte gut folgen und Nina ist sowieso immer auf alle Fragen eingegangen. Ich schätze aber, man sollte einige Grundkenntnisse in Photoshop mitbringen, um das gut nachvollziehen zu können. Aber dafür war es ja schließlich auch kein Anfänger Workshop. Für diejenigen, die sich das Ganze nochmal in Ruhe zu Hause anschauen wollten, gab es Ninas Workflow noch auf DVD zu kaufen. 


Die Ergebnisse

Das Spannendste am Workshop sind wohl die Ergebnisse und jetzt will ich Euch auch nicht länger auf die Folter spannen, diese Bilder habe ich beim Workshop gemacht: 


 Ich persönlich bin super zufrieden mit den Bildern und ich finde, man sieht definitiv Ninas Stil darin. :) Natürlich möchte ich die Bilder und den Look künftig nicht eins zu eins nachmachen, aber ich habe ganz viel lernen dürfen und werde da einiges von auch in meine eigenen Bilder einfließen lassen. 

Mein Fazit

Mir persönlich hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht und auch deutlich weitergeholfen. Nina hat super Tipps sowohl für Fortgeschrittene, als auch für Anfänger. Man konnte ihr immer sehr gut folgen und der ganze Tag war eine super Stimmung, natürlich auch dank unserem tollen Model Shari, Ninas Praktikantin Lisa und den Mädels von Einblick. Für mich hat es sich definitiv gelohnt und ich kann jedem von Euch, der mit dem Gedanken spielt, einen Workshop bei Nina zu machen, es unbedingt empfehlen: es ist zwar nicht wenig Geld, klar, aber es ist das Geld definitiv wert!!! 

Habt ihr schon einmal einen Fotoworkshop gemacht? Wenn ja bei wem oder zu wem würdet ihr gerne gehen?



9 liebe Kommentare ♥

» Täbby | 7. Januar 2016 um 19:43

Das klingt echt nach einem interessanten Workshop. Von Nina habe ich allerdings wirklich noch nie etwas gehört - aber das liegt wohl daran, dass ich mich mit Fotografie kaum beschäftige.
Deine Fotos gefallen mir sehr gut :)
Liebe Grüße

» Judith | 7. Januar 2016 um 20:42

Die Bilder sind echt toll geworden und strahlen genau so eine sinnliche Stimmung aus, wie ich sie mag! Wunderschön!
Der Workshop hört sich super an! Vor allem, weil Nina so auf die Details eingegangen ist!
Ich war einmal bei einem Foto Workshop zum Thema Portraitfotografie von Foto Hamer in Bochum. Den Workshop fand ich auch nicht schlecht, aber leider habe ich nicht schnell genug danach die Tipps umgesetzt, sodass einiges wieder in Vergessenheit geraten ist. Außerdem waren die Tipps auch viel in Richtung Blitzen, und mit einer Softbox - sodass ich die in meiner Fotografie eigentlich auch wenig umsetze. Blitzen ja schon. Aber ein Studio samt Softbox besitz ich nicht! ;)
Mal sehen, wann ich mich nochmal für einen Workshop anmelde... Helfen würde mir das bestimmt!

Liebe Grüße
Judith

» Kajime | 7. Januar 2016 um 22:06

Die Fotos sehen wirklich schön aus. Ich persöhnlich war noch nue auf einen Fotoworkshop, aber dank deines Beitrages ziehe ich es in Erwägung; wenn es meine Finanzen zulassen ;) Ich bin kein spontaner Typ in Sachen Geld-ausgeben und überlege mir es immer mehrmals, ob ich das auch brauche. Aber da ich grad anfange, meine Kamera kennenzulernen (nach über 3 Jahren xD), denke ich, dütfte das eine gute Investition sein.

Liebe Grüße,
Kaji ♥ Rain Birds

» Nina L | 8. Januar 2016 um 08:44

Tolle Bilder! Ich verfolge Nina nun auch schon eine Weile und bin total begeistert von ihrer Arbeit. Für mich geht es im Frühjahr zu einem Workshop von Alexandra Evang *-*

» Sophia Z | 8. Januar 2016 um 10:56

Wie cool, dass du bei Nina einen Workshop besucht hast! :) Das würde ich auch noch gerne einmal machen. Deine Ergebnisse sind wirklich schön und Shari ist nun auch wirklich ein sehr hübsches Model!
Ich war letzten Oktober bei einem Workshop von Laura Helena. Wenn man auf sehr verträumte Bildlooks steht, bei denen sehr viel Fantasy mit im Spiel ist, dann ist man bei ihr genau richtig. Vielleicht sagt sie dir ja eh was. Sie ist wirklich Spitze und einfach nur zu empfehlen. Auch da ist es am Anfang Theorie, Mittagspause und dann zwei Sets, allerdings erstellt man kein eigenes. Dafür gibt es unheimlich tolle Kostüme.

» Lisa Marie | 8. Januar 2016 um 22:42

Liebsten Dank! :) <3
Ohja ...! Wenn es alles klappt wie geplant, wird es bestimmt
mehrere Beiträge geben, hihi. Aber erstmal muss die Uni "JA" zu mir sagen
und dann geht's los. :)

Ich war noch nie bei einem Workshop mit dabei, habe es aber definitiv
auch mal vor!

» MATRJOSCHKA | 10. Januar 2016 um 09:28

Klingt wirklich spannend, ich habe selbst leider nich keinen Fotografie Workshop gemacht, sollte es mir aber dringlichst vornehmen. :)
Danke für deine Meinung in dem Kommentar zu meinem letzten Post. Ich bin wie gesagt auch ganz stark der Meinung, dass gesprochen werden muss und dass sich die Betroffenen auch melden und nicht Frust und Trauma aus Angst für sich behalten.

Viele Grüße!

mtrjschk.blogspot.com

» dayswithnathalie | 10. Januar 2016 um 13:40

Du hast bei meiner Blogvorstellung gewonnen, schau doch bei mir vorbei :)
LG Nathalie

www.dayswithnathalie.blogspot.de

» Kasia | 10. Januar 2016 um 17:33

Hey :) ein wirklich toller Einblick!
Ich selbst war noch nie auf einem Workshop, da ich immer unsicher bin, ob sich das lohnt :) vllt besuche ich auch einmal einen! Falls du nun mehr Indoor fotografieren möchtest, ich habe vor ein paar Tagen wenige Tipps vorgestellt. Vllt ist ja ein Tipp dabei, den du noch nicht kennst :) würde mich sehr über dein Feedback freuen :)
http://inspiring-impression.blogspot.de/2016/01/brighter-photos-for-your-blog-exkurs.html?

Liebste Grüße!

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