Was sind eigentlich...MOODBOARDS?

Montag, 18. Mai 2015 | 6 Kommentare

Laut Wikipedia Definition ist "das Moodboard ein wichtiges Arbeits- und Präsentationsmittel in Kommunikations - und Designberufen. Im Laufe eines Projekts unterstützt es die Entwicklung oder Vermittlung und die konzeptgetreue Umsetzung visueller Ideen" (Quelle: wikipedia.de). 

Klingt zunächst einmal nach etwas seeeehr Theoretischem. Solche typischen Definitionen schaffen es ja in meinen Augen fast immer, selbst die interessantesten Dinge langweilig erscheinen zu lassen. 

...Aber langweilig ist ein Moodboard ganz und gar nicht. Im Gegenteil, es lässt sich sogar super für Eure kreativen Ideen und Projekte nutzen, ganz egal, ob es jetzt ein Fotoshooting, eine kreative Gruppenarbeit in der Schule oder ein Theaterstück ist. 
Ein Moodboard überträgt, wie der Name schon sagt, Gefühle und Stimmungen. 
Wenn ich es beschreiben müsste, dann würde ich es als eine Mischung aus Brainstorming, Inspiration und Ideensammlung für die anderen Beteiligten sehen. Es ist aber immer NUR eine Inspiration und hat NIE das Ziel, die enthaltenen Bilder einfach zu kopieren.


Dieses Bild, welches von meinem Pinterest Account stammt, ist ein typisches Beispiel für eins meiner Moodboards. Ich sammle hier nicht nur meine eigenen Ideen in Form von Bildern, sondern halte auch gleichzeitig, das Styling, den Blick und die Umgebungen für die Fotos fest. Diese Moodboards sende ich bei etwas komplizierteren Shootings vorher an meine Models, damit sie einen Eindruck haben, wie ich mir die Fotos in etwa vorstelle. Denn wer kennt das nicht... Man hat eine ganz bestimmte Idee im Kopf, welche man umsetzen möchte, findet es aber unglaublich schwer, diese in Worte zu fassen und dem Model zu erklären. 
Aber nicht nur in Zusammenarbeit mit Models lassen sich diese super nutzen... Ich erstelle auch bei fast allen Hochzeiten für die Vorbesprechung ein Moodboard, so wie ich denke, wie die Fotos für das Brautpaar aussehen könnten. Gleichzeitig bitte ich dann die Brautpaare, einige Fotos, die ihnen gut gefallen, zu sammeln. Im Anschluss an die Vorbesprechung hat man dann ein ziemlich klares Bild, eine Mischung aus eigenen Ideen und Wünschen des Brautpaars. Das Moodboard lässt sich dann noch ausdrucken und man kann während des Shootings einmal darauf schielen oder gemeinsam mit den Personen vor der Kamera überlegen, was man noch machen möchte. 




Moodboards kann man in verschiedenen Formen haben. Ob man sich Fotos aus Zeitschriften ausschneidet und irgendwo aufklebt, seine Bilder bei Pinterest sammelt, diese in einem PDF Dokument speichert, oder eine ganze andere Methode verfolgt, ist eigentlich egal und das ist auch jedem selbst überlassen. Außerdem kommt es natürlich drauf an, WOHER ihr die Bilder für Euer Moodboard nehmt. 
Ich persönlich nutze zwei verschiedene Varianten. Zum Einen speichere ich mir einige Moodboards als PDF Dateien und drucke diese anschließend aus. Zum Anderen mache ich sehr viel über meinen Pinterest Account, da ich es hier sehr praktisch finde, dass auch die Personen vor der Kamera ganz unproblematisch Bilder zum Moodboard hinzufügen können. Manchmal ist es auch eine Mischung aus beiden Varianten. 
Wenn Ihr Euch einmal einige meiner Moodboards als Beispiele anschauen möchtet, dann schaut doch gerne mal bei meinem Pinterest Account vorbei. 

Ich hoffe, dieser Post hat Euch gefallen und dem Einen oder Anderen von Euch vielleicht ja auch geholfen. 
Nun interessiert mich aber: Nutzt ihr Moodboards? Oder habt ihr vielleicht sogar eine andere Variante, Euch auf Shootings vorzubereiten?

6 liebe Kommentare ♥

» Janne von meeresrauschen | 21. Mai 2015 um 14:37

Das ist wirklich ein interessanter Post, danke dafür!

Ich persönlich nutze keine Moodboards - ich kannte sie zuvor auch gar nicht ;-)
Aber dank dir werde ich mir das auf jeden Fall überlegen!

Liebe Grüße,
Janne von meeresrauschen

» Isa | 22. Mai 2015 um 17:10

Voll die gute Idee, sowas ist wahrscheinlich echt sinnvoll :)

» Lisa Marie | 23. Mai 2015 um 16:05

Ich habe vorher noch nie etwas von Moodboards gehört aber ich finde
die Idee echt genial und alles andere als langweilig, weil man ja praktisch immer
ganz neu experimentieren kann, je nachdem, welchen Zwweck es erfüllen soll. :)

» Mareike Sophie | 24. Mai 2015 um 00:27

Das ist wirklich eine tolles Idee um sich auf Shootings vorzubereiten und Emotionen besser zu verstehen!
Danke für deinen lieben Kommentar :) Fossil Taschen sind einfach wunderschön, wenn ich mehr Geld hätte würde ich mir so viele davon kaufen.. aber naja da gibts halt leider noch ein kleiner Problem :D

Liebste Grüße ♥ MS
Sparkle & Sand

» Just Myself | 26. Mai 2015 um 14:35

Die Bilder sind wunderschön geworden. Die Lichtstimmung gefällt mir besonders gut <3

Liebste Grüße
Luise | www.just-myself.com

» Johanna Fotografie | 26. Mai 2015 um 19:36

Ich liebe Moodboards und bei mir ist das genau wie bei dir: Ich mische das alle irgendwie. In meinem Leuchturmbuch sind ausgedruckte Bilder, Fotos aus Zeitungen, Zeichnungen... und auf Pinterest, weheartit und tumblr finde ich meine größten Inspirationen :) Ich finde es herrlich, dass wir uns scheinbar in vielen Dingen ähneln oder zumindest gleicher Ansicht sind! Danke für dein Kompliment zu dem Bild, er hat mich sehr gefreut das es dir gefällt!
Liebe Grüße Johanna

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