Über Fotografieren, Geld verdienen und andere nervige Dinge

Donnerstag, 29. Januar 2015 | 17 Kommentare

Heute möchte oder muss ich in meinem Post mal sozusagen ein bisschen "Dampf" ablassen. 
Wie die meisten von Euch wissen, habe ich seit Anfang des letzten Jahres ein Gewerbe für Fotografie angemeldet und habe verdiene mir damit nun auch nebenberuflich etwas Geld. Natürlich bin ich mir voll und ganz bewusst, dass ich noch längst kein richtig professioneller Fotograf bin und weit davon entfernt bin, von der Fotografie leben zu können.
Trotzdem glaube ich aber, dass ich mit gutem Gewissen sagen kann, dass meine Fotos gut und schön sind und dass meine Kunden für den Preis, den sie zahlen, etwas wirklich Gutes bekommen. Und nein, das soll jetzt nicht überheblich klingen, ich glaube einfach, so ein bisschen gesundes Selbstbewusstsein braucht man einfach, wenn man selbstständig ist. 
Darüber möchte ich in diesem Post aber gar nicht schreiben, sondern über etwas ganz Anderes... Ich finde es nämlich sehr schade, wie Fotografen heutzutage betrachtet werden und wie wenig die Leute bereit sind (und sorry, wenn ich jetzt verallgemeinere, ich weiß, dass dies wirklich nicht alle sind) für Fotos zu zahlen. Das fängt schon damit an, dass jeder eine Spiegelreflexkamera hat und Spiegelreflexkamera bedeutet für viele glaube ich direkt, dass man gute Fotos machen kann. Dass diese Fotos aber oftmals schlecht sind und dass man auch erstmal lernen muss, mit so einer Kamera umzugehen, vergessen dabei die meisten Personen. 
Ich erlebe es zig mal in der Woche, dass mich jemand nach meiner Preisliste fragt und sich anschließend nie wieder meldet. Klar, woran das liegt. Meine Preise sind anscheinend zu "teuer" und derjenige hat wahrscheinlich erwartet, dass ich ein Shooting für 30 Euro anbiete - am Besten noch mit 100 bearbeiteten Bildern. 
Shootings kosten bei mir zwischen 60 und 100 Euro, je nachdem, was für ein Paket man sich aussucht. Natürlich weiß ich, dass dies nicht ganz wenig Geld ist, aber wenn man es einmal umrechnet, sieht man, das dabei wirklich nicht viel Geld für mich übrig bleibt. Zunächst einmal zahle ich ca. 30 Prozent Lohnsteuer, da ich ja mein Gewerbe angemeldet habe. Bleiben von den 60 Euro also ganz schnell nur noch 40 Euro über. Für ein Shooting habe ich dann im Schnitt ca. eine Stunde Anfahrt (Hin- und Rückweg), eine Stunde Shootingzeit und jedes Mal mindestens 3 Stunden Zeit zum Nachbearbeiten. Also 5 Stunden insgesamt. Rechnen wir das nun also mal auf meinen Stundenlohn um, kommen wir bei 40 Euro für 5 Stunden auf 8 Euro - kein wirklich toller Stundenlohn also, da verdient fast jeder Nachhilfelehrer mehr. Darin eingerechnet ist dann aber noch kein einziger Cent, den ich für mein Equipment zahle, und dafür habe ich mittlerweile auch schon mehrere Tausend Euro ausgegeben. 
Mir ist klar, dass ich so im Moment nicht reich werden kann und das möchte ich auch gar nicht. Ich fotografiere, weil es meine Leidenschaft ist und dann ist so ein Stundenlohn von 8 Euro für Etwas, was einem so viel Spaß macht, natürlich auch gutes Geld. Trotzdem erlebe ich leider häufig, dass meine potenziellen Kunden sich über eben diese Preise beschweren oder eben einfach still zu einem anderen "Fotografen" gehen, der so ein Shooting für 20 Euro anbietet. Und das macht mich ehrlich gesagt ein bisschen traurig. Ich finde es schade, dass der Job so wenig geschätzt wird und dass nie jemand darüber nachdenkt, wie viel Arbeit eigentlich insbesondere in der Nachbearbeitung der Bilder steckt. Es wird oft unterschätzt, wie viele Kosten Fotografen eigentlich zu tragen haben, denn so eine Kamera liegt ja ganz locker mal im 4stelligen Bereich, wenn man etwas Vernünftiges haben will. 
Mittlerweile bin ich auf dem Stand, dass ich versuche, mir nichts dabei zu denken, wenn Kunden meine Preise scheinbar zu teuer finden. Ich bin auf das Geld in dem Sinne nicht zwingend angewiesen, weil ich ja auch hauptberuflich anderweitig Geld verdiene. Daher versuche ich mir solche Situationen nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Aber weil ich ein sehr selbstkritischer Mensch bin, nagt es doch jedes Mal ein bisschen an mir. 
Ehrlich gesagt, weiß ich selber gar nicht so genau, warum ich diesen Post schreibe. Vielleicht, um ein wenig Bewusstsein zu schaffen, was für Kosten man als Fotograf eigentlich zu tragen hat. Vielleicht auch, um zu hören, wie es Euch mit diesem Thema geht. Aber auch einfach, um meinen Gedanken mal ein bisschen Platz zu geben. 
Ich hoffe, dieser Post verwundert Euch nun nicht. Er ist nicht so toll und positiv wie viele meiner anderen Posts und er zeigt glaube ich, dass am Fotografieren eben nicht alles so super einfach ist und immer rosig aussieht. Insbesondere nicht, wenn man versucht, Geld damit zu verdienen. Ich habe einen großen Respekt vor denjenigen, die sich hauptberuflich als Fotograf/in selbstständig gemacht haben, denn ich kann mir vorstellen, was das bedeutet. Es ist mit Sicherheit kein leichter Weg und man muss glaube ich einen sehr starken Charakter und ganz viel Leidenschaft haben, um das wirklich durchzuziehen. 

Zu guter Letzt möchte ich noch eins loswerden: Seid stolz auf Euch und Eure Bilder! Verkauft Euch nicht unter Wert - die Leute, die nicht so viel Geld ausgeben möchten, sind es vielleicht auch einfach nicht wert, weil Sie Euch und Eure Arbeit nicht ausreichend schätzen und würdigen. 

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Kunden und Shootingpreisen gemacht? Alles kein Problem bei Euch oder kennt Ihr ähnliche Situationen?


There comes a day when it's down to the worst

Montag, 26. Januar 2015 | 20 Kommentare

How many people know exactly what I'm saying,
feel like you're losing a game that you don't even want to be playing
And smile was on my face, when I'm staring into space
and I feel my heart beat as I'm running out of town
You say I'm giving up but I'm just slowing down,
To live my life for now

Wichtige Neuigkeit zum Schluss: Mein Blog hat jetzt eine eigene Url! :) Er ist ab sofort unter www.lichtreflexe-blog.de zu erreichen. Für diejenigen, die noch www.voislavieenrose.blogspot.de nutzen, macht das aber auch nichts, eine Weiterleitung ist aktiviert. Auch sollten meine Posts weiterhin in Eurer Startseite angezeigt werden.. Wenn irgendwas bei Euch auf meinem Blog nun nicht mehr funktionieren sollte, sagt mir doch bitte Bescheid :) (Insbesondere wenn meine Posts nicht mehr bei Euch im Dashboard angezeigt werden :))

Not yet ready to move on.

Freitag, 23. Januar 2015 | 18 Kommentare

 ...und dann stehen wir da, vor Entscheidungen, die zu treffen wir uns nicht in der Lage fühlen mitten in einem Leben, für das wir uns doch noch gar nicht bereit fühlen.

mein Kameraequipment

Dienstag, 20. Januar 2015 | 10 Kommentare

Vor etwas längerer Zeit hatte ich Euch mal gefragt, welche Posts Euch noch so interessieren würden. Viele von Euch hatten sich einen Post zu meinem Kameraequipment gewünscht, den ich Euch hiermit nun endlich liefere :)
Ich fotografiere mit Canon und bin auch sehr zufrieden mit diesem System. Die Grundsatzdiskussion, was nun besser ist - Canon, Nikon oder doch etwas ganz anderes - verstehe ich nicht so ganz. Ich glaube, jedes System hat etwas Positives aber mit Sicherheit auch den ein oder anderen Nachteil. Da mein Onkel begeisterter Canon-Fotograf ist und das sozusagen in meine ganze Familie übertragen hat, stellte sich mir diese Frage irgendwie auch nie.. 

MEINE KAMERAS: CANON EOS 500D UND CANON EOS 6D

Wie viele von Euch wissen, habe ich ganz lange mit der Canon Eos 500D fotografiert. Die Kamera hab ich zum 18. Geburtstag bekommen und kann sie jedem von Euch, der gerne mit dem Fotografieren anfangen möchte oder einfach eine solide Kamera für alle Situationen sucht, absolut empfehlen. Ihr habt damit für den Preis wirklich alle Möglichkeiten und könnt insbesondere mit Lichtstarken Objektiven sehr gute Fotos machen. Fast alle Fotos (bis auf die ganz neuen) auf meinem Blog sind mit der 500D gemacht worden. Wie bei vielen Crop Kameras, gibt es allerdings auch bei der 500D das Problem, dass man bei schlechten Lichtverhältnissen nicht wirklich zuverlässig damit arbeiten kann. Sobald man ein bisschen an den ISO Werten schraubt, bekommt man eine schlechte Bildqualität und hat ein starkes Bildrauschen. Am Anfang hat mich das nicht so sehr gestört, aber ich habe dies immer mehr gemerkt und so habe ich letztlich entschieden, mir die 6D zu kaufen. Die 500D wird aber nach wie vor als Backup Kamera bei Hochzeiten und auch für Urlaube und private Situationen bei mir bleiben :)
Was die 6D angeht, habe ich wirklich lange überlegt. Natürlich ist es nicht ganz wenig Geld, was man dafür ausgibt und so fiel mir die Entscheidung auch nicht gerade leicht. Ich habe lange zwischen der 7D, der 6D und der 5D Mark III geschwankt. Die Mark III fiel relativ schnell raus. Klar, sie ist mit Sicherheit die Beste, aber dafür auch einfach mal doppelt so teuer wie die 6D / 7D. Irgendwann werde ich mir auch diesen Traum vielleicht nochmal erfüllen, aber für den Moment muss das erst einmal warten. Die 7D hat zwar den eindeutig besseren Autofokus, aber ich war sowieso was den Autofokus anging nichts Besonderes gewohnt. Mir war es wichtiger, dass ich die ISO Werte hochziehen kann, ohne, dass ein hässliches Bildrauschen auftritt. Daher hab ich mich letztlich für die 6D entschieden und bin bisher auch einfach super zufrieden mit dieser Entscheidung. Die 6D ist nun meine Hauptkamera und wird mich bei sämtlichen Shootings und Hochzeiten begleiten - ich liebe einfach die top Auflösung der Bilder, egal, wie weit man reinzoomt. Der Vollformatsensor ist einfach nur ein ganz deutlicher Unterschied zur 500D und ich habe dies gleich bei meinen ersten Bildern mit der neuen Kamera gemerkt. Dazu bringt die 6D noch ein paar andere tolle Features mit, wie zum Beispiel eine WLAN Funktion, mit der man Fotos mit seinem Handy auslösen kann oder auch die Möglichkeit, Doppelbelichtungen zu machen. Über die Kamera werde ich aber in einem separaten Post noch einmal ausführlicher berichten. 

Meine Objektive: Tamron 90 mm 2.8 & Canon 50 mm 1.8

Das Tamron 90mm 2.8 war das langersehnte Makroobjektiv, was ich mir vor ca. anderthalb Jahren endlich kaufte, nachdem ich eine Ewigkeit davon geträumt hatte. Anfangs hatte ich vor, es nur für Natur und eben Makroaufnahmen zu nutzen, weil mir die Brennweite für Portraits zu krass schien. Die Realität sah dann allerdings anders aus - ich hab es bei Portraitshootings quasi in Dauerbenutzung gehabt. Jetzt an der 6D leistet das Objektiv nochmal mehr und ich liebe es wirklich! Das Bokeh ist einfach total schön und natürlich und Personen werden wunderbar freigestellt. Auch die 2.8er Lichtstärke finde ich in den meisten Fällen absolut ausreichend. 
Über das Canon 50mm 1.8 muss ich wahrscheinlich gar nicht so viel schreiben, weil die meisten von Euch es selber haben. Das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Objektiv ist und bleibt einfach unschlagbar und jeder, der gerne mit Bokeh arbeiten möchte und viel mit Portraits experimentieren möchte, ist hiermit gut beraten. Leider ist der Autofokus manchmal etwas komisch und langsam und die Qualität ist nicht ganz so gut, wie die vom 90mm 2.8, aber bei dem Preisunterschied kann man das auch nicht erwarten. ich empfehle also hiermit wirklich ausdrücklich jedem von euch das 50mm 1.8 - das ist wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen, die ihr treffen könnt, euch dieses Objektiv zu kaufen ;)

Canon 55-250 mm und Canon 18-55 mm

Über diese beiden Objektive möchte ich gar nicht so viel schreiben, weil ich sie kaum noch benutze. Beide sind für Crop Kameras gebaut und können daher nicht an meiner 6D verwendet werden. Ich habe sie allerdings vorher auch nur noch selten benutzt, da mir die Lichtstärke nicht gut genug war. Das Canon 55-250 mm eignet sich aber gut für Tieraufnahmen oder auch Sportbilder, wenn man einigermaßen gute Lichtverhältnisse habt. Ihr könnt damit einfach super gut zoomen und so ganz coole Ergebnisse erzielen. Ich werde es aber bald verkaufen, da ich es an meiner neuen Kamera nicht mehr benutzen kann. 
Das Canon 18-55 mm ist das Standardobjektiv, was bei den meisten Einsteigerkameras von Canon dabei ist. Es eignet sich gut für Landschaftsaufnahmen, erste Portraitbilder, oder auch Urlaubsbilder, etc. Eigentlich ist es ein richtiges Allrounderobjektiv. Obwohl es nicht mehr an meine 6D passt, werde ich es noch behalten, um im Urlaub mit meiner 500D ein paar "Schnappschüsse" zu machen ;)

Fernsteuerung und Blitzgerät

Die Fernsteuerung von Canon empfehle ich jedem, der gerne Selbstportraits macht. Sie ist einfach nur super günstig (knapp über 10 Euro, wenn ich mich richtig erinnere...) und macht euch das Leben aber wirklich einfacher. So könnt ihr einfach irgendwo sitzen und von dort aus Eure Kamera bedienen, ohne dass ihr dazu aufstehen müsst. Da meine Kamera die WLAN-Fernsteuerungsfunktion hat, werde ich dieses Tool wohl nur noch selten  benutzen.
Mein Blitz ist von Nissin und ich nutze ihn nur ungefähr 2 mal im Jahr. Daher kann ich auch extrem wenig dazu sagen. Soweit ich das beurteilen kann, ist er gut und passend für meine Zwecke - was Blitzen angeht bin ich ja allerdings alles anderes als ein Experte (natürliches Licht und so^^)

Meine Kamerataschen

Ja, tatsächlich habe ich mittlerweile sogar schon zwei Kamerataschen :D Was aber einfach daran lag, dass die linke mir allmählich zu klein wurde.  In die Tamractasche (links) passen ein Body, und 2-3 Objektive (je nach Größe - meistens aber doch eher nur zwei). Vorne hat man noch Platz für Speicherkarten und sonstige Dinge, die man bei Shootings so braucht. Ich mag die Tasche einfach richtig gerne, weil sie immer noch total handlich ist und auch leicht zugänglich ist, da man sie ja auf der Seite trägt. 
Mit dem mantona Rucksack konnte ich mich bis jetzt noch nicht so anfreunden - ich nehme meistens immer noch meine kleine tamrac Tasche mit und zwar einfach aus Platzgründen. Ich mag es nicht, so viele Sachen mit mir rumzuschleppen... Bald wird aber mit Sicherheit auch der Rucksack mehr benutzt werden, weil ich meine Sachen langsam wirklich nicht mehr in die kleine Tasche quetschen kann. 

Stativ und Reflektor

Ich habe noch ein Stativ von Cullmann, welches ich aber nicht extra fotografiert habe. Ich nutze auch mein Stativ irgendwie nur extrem selten - momentan maximal bei Selbstportraits, wobei es dafür natürlich perfekt ist. Aber auch, wenn ihr viel mit Bewegung und Langzeitbelichtung machen wollt, ist ein Stativ natürlich unumgänglich.
Meinen Faltreflektor von Delamax nutze ich auch eher selten. Er ist aber doch ganz praktisch, um kleine Schatten im Gesicht aufzuhellen und ein bisschen strahlenderes Licht zu schaffen. Probiert auf jeden Fall mal mit einem Reflektor zu arbeiten, manchmal wirken die Dinger wirklich Wunder :)

Wishlist für die Zukunft

Ich möchte mir gerne bald noch zwei Objektive kaufen. Dazu gehört zum einen das Sigma 24-70 mm 2.8, welches ich als Zoomobjektiv an meiner 6D nutzen möchte (soll dann quasi mein 18-55mm ersetzen und auch für Hochzeiten dienen). Außerdem möchte ich mir noch das Canon 85 mm 1.8 kaufen, weil ich schon so viel Gutes darüber gehört habe. Es wird sich dann zeigen, ob ich es parallel zu meinem 90 mm 2.8 nutzen werde, oder ob es ein Ersatz sein wird.. :)

Ich hoffe, Euch hat dieser etwas längere Post zu meinem Equipment gefallen. Ich bin natürlich jederzeit offen für Eure Fragen! :) Auch wenn ihr euch zu einzelnen Dingen nochmal eine ausführliche Review wünscht, könnt ihr mir das natürlich gerne jederzeit sagen :)

We found love right where we are.

Samstag, 17. Januar 2015 | 12 Kommentare

Sind die beiden nicht süß? :) Die Fotos habe ich von einer Freundin von mir und ihrem Freund im November oder Dezember gemacht. Ich find sie echt toll, weil sie so viel Vertrautheit ausstrahlen... Und ja, ich hab es immer noch nicht geschafft, alle Fotos aus 2014 zu zeigen :D Es kommen noch mindestens 2 Posts dazu, aber zwischendurch zeig ich euch auch bald schon schöne neue Fotos aus 2015. Hasst ihr das graue Wetter auch so wie ich? Ich möchte im Februar eine Valentinstagsaktion machen und hoffe nur, dass der Regen mir keinen Strich durch die Rechnung macht...

Did you find it hard to breathe?

Mittwoch, 14. Januar 2015 | 8 Kommentare


Mein Fotobuch 2014

Sonntag, 11. Januar 2015 | 14 Kommentare

Ich hab schon ganz oft bei Fotografen gesehen, dass sie sich für jedes Jahr ein Fotobuch erstellen, in dem sie dann alle ihre Lieblingsbilder aus dem vergangenen Jahr haben. Für mich sind Bilder, die man in den Händen hält, noch einmal etwas ganz anderes als digitale Bilder.I n 2014 habe ich deshalb auch endlich damit angefangen mir ein Fotobuch zu gestalten und diese Tradition nun auch bei mir eingeführt. Vor einigen Tagen habe ich dann stolz mein Buch mit all meinen Lieblingsbildern aus 2014 in den Händen gehalten. Ich find solche Bücher total toll, weil man nicht nur eine schöne Erinnerung hat, sondern so ein Fotobuch auch mal mit zu Kundenshootings nehmen kann, um ein paar mögliche Ergebnisse zu zeigen.
Ich bin schon seit Längerem Kunde bei Saal-Digital und habe auch ganz viel Gutes über die Fotobücher von ihnen gehört, daher stand für mich irgendwie fest, dass ich mein Fotobuch auch dort bestellen möchte. Mir zu Gute kam, dass es zu dem Zeitpunkt einen 15-Euro Rabattcode für alle Fotobücher bei Saal-Digital gab - perfektes Timing würde ich sagen!
Die Bestellung an sich war super einfach. Es gibt eine Software für die Gestaltung der Fotobücher, die ich mir dann heruntergeladen habe. Der Aufbau der Software ist sehr gut verständlich und ähnlich, wie alle gängigen Fotosoftwares. Zu Beginn der Fotobuchgestaltung, wählt man die Art des Covers (sprich Hardcover, Softcover, etc. ). Ich hab mich für Hardcover entschieden, weil ich denke, dass es länger hält und nicht so anfällig ist. Danach muss man die Größe des Buches bestimmen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und Formate: verschiedene quadratische Bücher, verschiedene Querformate und Hochformate. Ich habe mich für ein Querformat in 28 x 19 cm entschieden, das ist quasi Din A 4 Format. Ich finde die Größe perfekt, weil Bilder immer noch sehr groß aussehen, das Buch aber auch super in eine Tasche passt, wenn man es mitnehmen möchte. Schließlich muss man sich nur noch entscheiden, ob man ein glänzendes oder mattes Cover und glänzende oder matte Innenseiten haben möchte. Mein Fotobuch hat alles in matt, weil ich das lieber mag. Als letzten Schritt muss man die Seitenanzahl wählen, aber bei der eigentlichen Gestaltung kann man auch immer noch Seiten löschen oder ergänzen.
Bei der Gestalung gibt es verschiedene Möglichkeiten, man kann zum Beispiel mit vorgefertigten Layouts arbeiten oder aber mit einer leeren Vorlage beginnen und die Bilder so platzieren und ziehen wie man möchte. Damit habe ich zum Beispiel gearbeitet. Man bekommt während der Gestaltung immer die leeren Seiten angezeigt und sieht auch sehr gut, wo die Falz ist und wie die Abmessungen sind. Bilder lädt man ganz einfach von seinem Computer und kann diese nach Belieben platzieren und ganzseitig drucken lassen (wie ich es gemacht habe) oder auch nur einen Teil der Seite belegen. Sehr gut gefallen hat mir auch die Vorschau und die Einschätzung, wie die Qualität des ausgewählten Bildes ist. Bei einem Bild war die Qualität nur "gut" und nicht "sehr gut", weil ich das Foto nur in Webgröße abgespeichert habe. Das letztliche Ergebnis von dem Bild ist aber immer noch super. Bei anderen Anbietern habe ich schon oft erlebt, dass ein Bild als "gut" bewertet wurde, aber der Druck im Nachhinein total schlecht war.  Während der Gestaltung kann man sein Layout natürlich auch jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weitermachen.
Das tolle an Saal-Digital ist, dass man auch ganz locker über die Falz in der Buchmitte gehen kann. Ich habe mich das bei diesem Fotobuch nur bei wenigen Bildern getraut, weil ich nicht sicher war, ob man dann unschöne Knicke oder Ähnliches auf dem Bild hat, aber das Ergebnis ist super, wie ihr an dem Bild hier sehen könnt. Man merkt fast gar nicht, dass das Bild über die Falz geht. 
Wenn man dann mit der Gestalung fertig ist, sollte man sich noch einmal alles genau durchschauen und kann dann letztlich seine Daten eingeben und die Datei wird bei Saal-Digital hochgeladen.

Nach der Bestellung ging die Bearbeitung bei Saal total schnell. Ich hab glaube ich nur 2 Tage nach der Bestellung eine Mail bekommen, dass mein Buch fertiggestellt wurde und verschickt wird. Durch die ganzen Feiertage (ich habe um Weihnachten herum bestellt) hat der Versand dann zwar noch ein paar Tage gedauert, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten. So hatte ich dann schließlich nur eine Woche nach Bestellung mein Fotobuch in den Händen und bin immer noch begeistert. 
Mir gefällt das Hardcover und die matte Optik total gut und das Buch fühlt sich auch super an (bei uns auf der Arbeit im Marketing würden wir jetzt sagen "Soft Touch Oberfläche" :D). Der Einband ist auch sehr gut und wirkt sehr stabil und langlebig. Dazu kann ich aber jetzt natürlich noch nicht so viel sagen, weil ich das Buch ja gerade mal knapp zwei Wochen habe. Auch die Falz ist wie oben schon gesagt super und ich werde bei meiner nächsten Bestellung bestimmt mehrere Fotos über die Mitte hinaus platzieren, weil ich sowas immer sehr schön finde.
Die Seiten des Fotobuches sind überraschend dick und gleichen schon fast Pappe. Hier kann also Nichts so schnell verknicken. Auch die Qualität der Bilder ist super und die Farben kommen ganz originalgetreu rüber, es gibt keine Farbstiche oder Ähnliches. Insgesamt bin ich also entsprechend total zufrieden mit dem Buch und würde es auch jedes Mal wieder bestellen (spätestens dann Ende 2015). Ich habe für das Din A 4 Buch mit 60 Seiten nun gut 50 Euro (mit Rabatt dann noch ca. 35 Euro) inklusive Versand gezahlt. Ist natürlich nicht ganz wenig und jeder muss hier selber schauen, ob es einem das wert ist. Für mich war es das definitiv und der Preis hat sich mehr als gelohnt, das Preis Leistungs-Verhältnis finde ich nämlich super.
Macht ihr Euch auch solche Fotobücher und wenn ja, wo bestellt ihr sie? Oder konnte ich vielleicht sogar den ein oder anderen inspirieren, sich auch ein Fotobuch zu gestalten?  

Do you believe in fairytales?!

Mittwoch, 7. Januar 2015 | 14 Kommentare

(mal wieder ein Selbstportrait, seit Langem...)
Früher glaubte ich an Märchen.
Ich glaubte an wunderschöne Prinzessinenkleider mit ganz viel Glitzer. An traumhaft lange Haare wie die von Rapunzel. Ich glaubte, dass es irgendwo in der Welt eine böse Hexe gäbe, die mich  verfluchen könnte. Ich glaubte an kleine Feen, die einem jeden noch so kleinen Wunsch erfüllen. Ich glaubte an den Traumprinzen, der mit seinem weißen Pferd angeritten kommt und an die große Liebe. Ich glaubte an ein Leben in Glanz und Glamour und an ewiges Glück.
Heute denken wir manchmal, dass dies komplett unrealistisch ist. Es gibt kein Leben das so ist. Es gibt nichts jenseits der Realität. 
Aber, wenn man wirklich mal darüber nachdenkt.. Gibt es ja vielleicht doch all die Dinge, die in Märchen beschrieben sind? Vielleicht sind es nur Metaphern für unsere Wirklichkeit, für unsere Ängste und Träume? Die Dinge existieren, wie sie in Märchen beschrieben werden, nur eben anders. Vielleicht sind wir zwar nicht die verzauberte Königstochter, sondern einfach das Mädchen, das ein bisschen anders ist als die anderen, das ganz viel Fantasie hat. Vielleicht hat die böse Hexe zwar keine krumme Nase, aber ist trotzdem ein Mensch unseres Lebens, der es uns schwer macht? Vielleicht gibt es wirklich die große Liebe. Unser Traumprinz hat vielleicht kein eigenes Pferd, sondern kommt einfach auf seinem Mountainbike angefahren. 
Und die gute Fee, die alle Wünsche erfüllt, das sind in Wirklichkeit wir. 
Denn wenn wir für unsere Träume Leben, wenn wir fest daran glauben und dafür kämpfen, wirklich alles für etwas geben, dann werden sie vielleicht irgendwann tatsächlich wahr. 
Und daran, an diese Art von Märchen, glaube ich.

Who's gonna stop me on the road to success?

Sonntag, 4. Januar 2015 | 8 Kommentare

Frohes Neues Jahr wünsche ich Euch erstmal! Ich hoffe, dass sich alle Eure Wünsche erfüllen, Ihr gesund bleibt und Eure Träume leben könnt :) Ich hab ganz gemütlich mit ein paar Freunden Silvester gefeiert und nachher waren wir dann noch in einem Club. Morgen ist mein zweiwöchiger Urlaub dann schon wieder vorbei und es geht wieder zur Arbeit.... :) Aber das geht ja fast allen so und wenn nicht Arbeit, dann Schule/Studium...
In den nächsten Tagen bzw. Wochen werdet Ihr zunächst noch einige Shootings aus 2014 sehen - ein Pärchenshooting, dann ein Herbstshooting und ein märchenhaftes Selbstportrait. Ich muss die erstmal noch zeigen, komme gar nicht hinterher^^ Diese Bilder sind daher auch noch aus 2014, den ersten Teil hatte ich hier schon gezeigt.
Aber auch in diesem Jahr hatte ich schon mein erstes Shooting, es war absolut traumhaft und ich bin sooo unglaublich zufrieden mit den Ergebnissen. Auch die wird es hier bald natürlich zu sehen geben, aber alles nach und nach :)

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